Studie der Universitätsklinik für Notfallmedizin mit internationalem Rettungsdienst-Preis ausgezeichnet
Dominik Roth, Christina Gruber und Wolfgang Schreiber von der Universitätsklinik für Notfallmedizin der MedUni Wien konnten die Überlegenheit der Beatmung mittels neuer Atemwegsdevices nachweisen. Für diese gemeinsam mit dem Österreichischen Roten Kreuz durchgeführte Studie wurden sie nun mit dem Qualitätspreis Rettungsdienst prämiert. Mit dem "Qualitätspreis Rettungsdienst Deutschland - Österreich - Schweiz" werden Projekte ausgezeichnet, die nachweislich eine Verbesserung der PatientInnenversorgung in der präklinischen Notfallmedizin erbracht haben. Der 1. Preis ging heuer an das Projekt "Sicherheit und Effektivität der Beatmung mittels Larynxtubus während der Reanimation durch Sanitäter". Die ForscherInnen der MedUni Wien konnten in ihrer Studie über zwölf Monate an mehr als 500 PatientInnen in drei Bundesländern zeigen, "dass dieses neue Atemwegsdevice durch nichtärztliches Personal sicher und effektiv eingesetzt werden kann". Aufgrund der Studienergebnisse wurde die Verwendung des Larynxtubus in der Erwachsenenreanimation nun österreichweit für alle Sanitäter des Roten Kreuzes freigegeben. Dies ist das erste Mal, dass eine Lehrmeinungsänderung unmittelbar anhand der Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie durchgeführt wurde. "Ein schönes Beispiel, wie Forschungsergebnisse unmittelbar zum Wohl der PatientInnen in die praktische Routine übernommen werden können.", so die Autoren. Zu den Personen: Dominik Roth