Eine sanfte Berührung und der Roboterarm steht still.
Die Arbeit mit Robotern ist längst alltäglich geworden. Roboter in modernen Fabriken arbeiten schnell und zuverlässig. Allerdings müssen sie aus Sicherheitsgründen meist hinter Schutzzäunen arbeiten, damit Menschen und Maschinen einander nicht gefährlich nahekommen. Das soll sich in Zukunft ändern: Indem man Roboter inhärent sicher gestaltet kann man auf Zäune verzichten, eine enge Kooperation von Robotern und Menschen am selben Ort wird möglich. Blue Danube Robotics, ein Spin-off-Unternehmen der TU Wien, hat ein Sensorsystem mit dem Namen ,,AIRSKIN" entwickelt, das Berührungen sofort erkennt und entsprechend reagiert. Weg mit dem Zaun! - ,,Auf den Schutzzaun rund um die Roboter verzichten zu können, bringt viele wichtige Vorteile", erklärt Walter Wohlkinger, CEO von Blue Danube Robotics. ,,Man hat plötzlich viel mehr Platz, die Arbeitsabläufe werden effizienter, man muss sich keine Gedanken mehr darüber machen, wie man Objekte durch den Zaun zu den Maschinen transportiert." Außerdem werden durch den Wegfall des Zauns ganz neue Arten der Zusammenarbeit möglich: ,,Wenn zum Beispiel ein schwerer Akku in ein Hybridfahrzeug gehoben werden soll, dann kann ein Roboter die Hebearbeit ausführen, ein Mensch kann die Batterie anschließen", sagt Walter Wohlkinger.
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