MedUni Wien erhält Förderung für Spezialforschungsbereich
Die neuen SFBs sind mit Bewilligungsvolumina von 1,8 Mio. € bis 5,8 Mio. € die „Königsklasse“ der diesjährigen FWF-Bewilligungen, denn sie ermöglichen bei einer Laufzeit von zunächst vier Jahren, den Aufbau von Top-Forschungsteams, die sich großteils aus jungen DoktorandInnen und Postdocs zusammensetzen. Mit den nunmehr bewilligten neuen SFBs und DKs werden auf Projektbasis für eine Dauer von vier Jahren rund 100 Projekt-stellen zusätzlich für junge Wissenschafterinnen und Wissenschaftern in Österreich geschaffen. Einer der neuen Spezialforschungsbereiche „Zelluläre Mediatoren zwischen Entzündung und Thrombose“ ist unter der Leitung von Johannes Schmid an der MedUni Wien angesiedelt. Schmid und sein Team untersuchen in Kooperation mit weiteren interdisziplinären Forschungsgruppen und erfahrenen Klinikern die zellulären und molekularen Verbindungen zwischen Thrombose und Entzündungsprozessen um damit neue Strategien für die Bekämpfung von Krankheitsbildern wie Myokardinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembolie zu finden. Konkrete Ziele des SFBs sind die Identifizierung der Veränderungen von Blutplättchen und Mikropartikel, die mit Entzündungsprozessen verbunden sind, um eine Basis für neue Therapien gegen Thrombosen aufzubauen.