
Hinter Gewändern und Gewürzen steht eine weit größere Erzählung: Es geht um einen neuen Wissenschaftsdialog zwischen Österreich und Indien, den die Montanuniversität federführend mitgestaltet.
Studienprogramme, Roboter und globale Bühne
Parallel zur symbolischen Hochzeit entstehen konkrete Kooperationen auf akademischer und wirtschaftlicher Ebene.Derzeit entwickelt die Montanuniversität gemeinsam mit dem IIT Delhi ein neues Joint Master-Programm im Bereich Subsurface Engineering - mit je einem Studienjahr in Indien und in Österreich. Damit reagiert man auf den global steigenden Bedarf an Fachkräften für Rohstoffund Energiethemen - und positioniert sich dort, wo das Wissen von morgen entsteht.
Kunststoff trifft Kontinent
Auch im Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft setzt die Montanuniversität 2026 ein starkes Zeichen: Gemeinsam mit dem Department Kunststofftechnik wird sie sich auf der PlastIndia, der größten Kunststoffmesse Asiens, positionieren - um dort mit Industriepartnern, Forschungsakteuren und jungen Talenten ins Gespräch zu kommen.Der Geist einer Universität
Dass ausgerechnet eine technische Spezialuniversität wie Leoben diesen Impuls setzt, ist kein Zufall: Mit hochspezialisierten Lehrstühlen, internationaler Forschungsorientierung und flacher Hierarchie kann die Montanuniversität schnell und mutig agieren.Der ,,indische Hochzeitstag" war daher mehr als ein Fest - er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass europäische Wissenschaft bereit ist, zuzuhören, zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen.



