Karten, die den Blick schärfen

Kartographie kann dazu beitragen, gesellschaftliche Merkwürdigkeiten sichtbar zu machen. Der "GenderATlas" erzählt interessante Geschichten über Geschlechterungleichheiten. Wie sieht es in unterschiedlichen Regionen Österreichs mit Gender-Gleichheit aus? (Hier: Daten zur Einkommensschere) Das genderATlas-Team: Martin Wenk, Monika Riegler, Mateusz Galka, Cornelia Krajasits, Georg Gartner, Manuela Schmidt, Iris Wach, Florian Ledermann, Elisabeth Aufhauser Welche österreichischen Gemeinden haben eine Bürgermeisterin? In welchen Bezirken sind die Einkommen besonders hoch, und wie sieht es dort mit dem Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen aus? Viele Daten mit großer Bedeutung für Genderdiskussionen haben eine räumliche Dimension und beziehen sich auf bestimmte Orte oder Gegenden. Im Projekt ,,GenderATlas", einer Kooperation der TU Wien mit der Universität Wien und der ÖIR Projekthaus GmbH, wurde untersucht, wie man diese Daten so aufbereiten kann, dass sie leicht verständlich sind und eine Geschichte erzählen. Einfache Aufbereitung komplexer Daten - ,,Wir wollten eine Plattform schaffen, auf der geschlechterdifferenzierte Daten aufbereitet werden", sagt Manuela Schmidt aus der Forschungsgruppe Kartographie am Department für Geodäsie und Geoinformation. Doch die Daten alleine nützen noch nicht viel - denn wer möchte sich schon gerne durch lange Zahlentabellen kämpfen? ,,Das Ziel war daher, ein Tool zu entwickeln, das einfach zu nutzen ist und das man gerne verwendet", sagt Manuela Schmidt.
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