R600-Hochtemperaturwärmepumpe im IWT-Labor.
Das Institut für Wärmetechnik forscht seit über 30 Jahren an Wärmepumpen. In den vergangenen Jahren gewinnt die Technologie im Gebäudebereich, in der Industrie und in Fahrzeugen mehr Aufmerksamkeit. So vielfältig wie die Anwendungsmöglichkeiten von Wärmepumpen ist auch das Spektrum der Forschungsprojekte am Institut für Wärmetechnik. Besonders zur Beheizung von neuen Wohngebäuden mit niedrigem Wärmebedarf sind Wärmepumpen interessant. Heizsysteme in Neubauten müssen Wärme nur auf moderatem Temperaturniveau bereitstellen (typischerweise maximal 35 °C). Das thermodynamische Grundprinzip erlaubt deshalb auch bei tiefen Außentemperaturen eine effiziente Gebäudebeheizung mit Außenluft als Wärmequelle. Am Institut für Wärmetechnik wurden unter anderem prädiktive Regelungsansätze entwickelt, die es erlauben, das Heizungssystem ,,vorausschauend" - unter Einbeziehung von Wetterprognosen, zeitlich veränderlichen Stromtarifen und/oder einer ,,Eigenstromproduktion" mittels Photovoltaikanlage etc.
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