Gefahren erkennen und verhindern

In einer 15 Meter langen Glasrinne simulieren die Wissenschaftler Verklausungen
In einer 15 Meter langen Glasrinne simulieren die Wissenschaftler Verklausungen zum Beispiel an Brücken im Labor. Foto: Gems
Schwemmholz stellt im Hochwasserfall in Wildbächen und Gebirgsflüssen ein großes Gefahrenpotenzial dar. Vor allem im Bereich von Brücken führen Verklausungen immer wieder zu erheblichen Schäden. Wissenschaftler am Arbeitsbereich für Wasserbau der Uni Innsbruck wollen mit experimentellen Untersuchungen das Naturgefahrenmanagement in diesem Bereich verbessern. Mobilisiertes Holz - sogenanntes Schwemmholz - kann in Flüssen bei Hochwasser vor allem an Engstellen wie beispielsweise Brücken zu Verklausungen führen. Durch die Ablagerung der Feststoffe und einer häufig damit einhergehenden Umlenkung der Strömung wird der Fließquerschnitt eines Flusses verringert, was zu einem erheblichen Wasserspiegelanstieg oberhalb des Abflusshindernisses führen kann. ,,Die Folgen können erhebliche Ausuferungen oder Schäden an Bauwerken und Infrastruktureinrichtungen sein", erklärt Dr. Bernhard Gems vom Arbeitsbereich Wasserbau am Institut für Infrastruktur der Uni Innsbruck. Laborversuche.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience