Diesel aus ’non-food’ Biomasse

Nikolaus Schwaiger (rechts) mit seinem Forschungsteam am Institut für Chemische
Nikolaus Schwaiger (rechts) mit seinem Forschungsteam am Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik der TU Graz. © Marija Kanizaj
Nikolaus Schwaiger hat das BioCRACK-Verfahren mitentwickelt. Aus Biomasse wie Holzabfällen, Stroh oder Schilfgras entsteht so hochwertiger und umweltfreundlicher Dieselkraftstoff. Die Ergebnisse sind beeindruckend: ,,Im Vergleich zu fossilem Diesel spart der in der bioCRACK -Anlage generierte Treibstoff 85 Prozent der Treibhausgase ein", erklärt Chemieingenieur Nikolaus Schwaiger. Der am Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik gemeinsam mit dem steirischen Biogasund Biodiesel-Anlagenbauer BDI Bioenergy International AG entwickelte bioCRACK -Prozess stellt direkt und so einfach wie keine andere Biomasse-Verflüssigungsstrategie Kohlenwasserstoffe aus Zellulose, dem Baugerüst von Pflanzen, her. Nikolaus Schwaiger war bei der Entwicklung des Verfahrens von Anfang an dabei: Von Kleinversuchen, eine davon seine Dissertation, bis hin zur Pilotanlage bei der OMV in Schwechat, das die innovative Bio-Dieselproduktion im großen Maßstab getestet hat. Zukunftsweisende Technologie. Die Forschungsgruppe um Nikolaus Schwaiger an der TU Graz ist Österreichweit die einzige, die an der direkten Verflüssigung von Biomasse zu Biotreibstoffen der zweiten Generation arbeitet - also an Biotreibstoffen, die nicht aus Nahrungspflanzen wie Palmöl oder Raps hergestellt werden.
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