Elefantenbullen sind geselliger als bisher angenommen. (Alle Fotos: Mammal Communication Lab/Universität Wien)
Elefantenbullen, die nicht als Einzelgänger, sondern mit Freunden durch die Savanne ziehen: In Südafrika lernen die KognitionsbiologInnen der Universität Wien einiges über das Sozialleben frei lebender Elefanten und berichten für uni:view über den Letztstand ihrer Feldexperimente. Zunächst eine kurze Einführung in das Sozialsystem Afrikanischer Elefanten: Es beruht auf dem "Matriarchat", kurz gesagt: die Weibchen haben hier das Sagen. Die meist älteste und erfahrenste Kuh, also die Matriarchin, leitet die Elefantenherde. In freier Wildbahn leben Elefanten in sogenannten "Fission-Fusion" Gesellschaften. Eine Gesellschaftsform, in der sich Untergruppen oder Einzeltiere (z.B. zur Nahrungssuche) abspalten und sich der Familiengruppe, die aus bis zu 50 oder mehr Tieren bestehen kann, wieder anschließen. Und nun zur Kommunikation: Elefanten nutzen zur Nahund Fernkommunikation unterschiedliche Kommunikationskanäle. Neben visuellen, chemischen und taktilen Signalen, kommunizieren sie in ihrem Sozialleben vor allem über Lautäußerungen.
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