Bauchfellkrebs: Leitlinie für innovative Therapie festgelegt
Bauchfellkrebs hat eine schlechte Prognose. HIPEC, eine Therapieform, die seit zwei Jahren an der MedUni Wien angewandt wird, stellt für gewisse PatientInnen eine vielversprechende Behandlungsoption dar. Anlässlich des Kongresses der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Onkologie (ACO-ASSO) unter Beteiligung des Comprehensive Cancer Center Vienna, einer Einrichtung von MedUni Wien und AKH Wien, wurde erstmals eine österreichweite Leitlinie für die Auswahl passender PatientInnen präsentiert. In Österreich sind jährlich ca. PatientInnen von Peritonealkarzinose (Bauchfellkrebs) betroffen. Sehr oft können sie mangels geeigneter Therapien nur palliativ (die Symptome lindernd) behandelt werden. HIPEC (Hyperthermic Intraperitoneal Chemotherapy) ist ein Verfahren, das bei Bauchfellkrebs vielversprechende Ergebnisse zeigt. Nach der kompletten chirurgischen Entfernung aller Tumorherde wird der Bauchraum während der Operation mit einer auf 42 Grad Celsius erwärmten Chemotherapie-Lösung gespült.

