„Augenphantom und Kugelsucher“: Einblicke in die einzigartige Instrumentensammlung im Josephinum

Die Instrumentensammlung im Josephinum der MedUni Wien zählt zu den bedeutendsten Sammlungen medizinischer Instrumente im deutschsprachigen Raum und umfasst rund 2. Objekte. Sie enthält Instrumente aus allen Teilbereichen der Medizin und dokumentiert die Geschichte der Medizin seit Anfang des 18. Jahrhunderts, insbesondere in Bezug auf die Erforschung des menschlichen Körpers und die Entwicklung technischer Hilfsmittel zu Diagnose und Heilung. Diese einzigartige Instrumentensammlung ist von 6. Dezember 2013 bis 3. Mai 2014 unter dem Titel „Augenphantom und Kugelsucher“ Mittelpunkt eines neuen Ausstellungsprojekts im Josephinum. Ein Herzstück der Sammlung bildet das so genannte „Instrumentarium Chirurgicum Viennense“, das ab den 1770er-Jahren vom ersten Leiter der „medizinisch-chirurgischen Josephs-Akademie“, Giovanni Alessandro Brambilla, gemeinsam mit dem Wiener Instrumentenmacher Joseph Malliard entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um in mehr als 30 Lederkassetten und nach Therapieansätzen geordnete Instrumente, die bei der Ausbildung angehender Chirurgen im Josephinum benützt wurden und Muster für die Anfertigung neuer Instrumente waren.
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