50 Jahre Herzchirurgie: Sterblichkeit bei Operationen deutlich gesunken

Vor 50 Jahren wurde die erste Herzoperation mit Herz-Lungenmaschine an der MedUni Wien im AKH Wien durchgeführt. Seither hat sich die Herzchirurgie in rasantem Tempo weiter entwickelt – mit großem Benefit für die PatientInnen. „Die Sterblichkeit während oder in den ersten 30 Tagen nach einer Herzoperation liegt heutzutage bei zwei bis drei Prozent, obwohl durchwegs schwere Fälle operiert werden, vor 50 Jahren betrug sie noch zehn bis sogar 30 Prozent“, sagt Günther Laufer, Leiter der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie. Viele technische Errungenschaften, die dazu beigetragen haben, wurden und werden an der MedUni Wien maßgeblich mitund weiterentwickelt. Die MedUni Wien gilt daher in Europa neben anderen Zentren in Europa als führend in Sachen Herzchirurgie. Die Reduktion der Mortalitätsrate bei Herzoperationen ist umso bemerkenswerter, so Laufer, „da die PatientInnen immer älter werden und oft mehrere zusätzliche Erkrankungen haben wie zum Beispiel Langzeit-Diabetes und schon länger Dialyse-PatientInnen sind – das erschwert die Arbeit der Herzchirurgie. Trotzdem konnte bei der am meisten durchgeführten Herzoperation im AKH Wien – der aortocoronaren Bypassoperation bei schwerer Koronarsklerose – die Sterblichkeit im Jahr 2012 auf unter ein Prozent gesenkt werden.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience