Alpen: Blitzaktivität in wenigen Jahrzehnten verdoppelt

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Blitze über Innsbruck Ein Innsbrucker Forscher:innen-Team hat neue Erkenntnisse
Blitze über Innsbruck Ein Innsbrucker Forscher:innen-Team hat neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Blitzaktivität über den Alpen gewonnen. © Lukas Lehner
Blitze über Innsbruck Ein Innsbrucker Forscher:innen-Team hat neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Blitzaktivität über den Alpen gewonnen. Lukas Lehner - In den hohen Lagen der Europäischen Ostalpen hat sich die Anzahl der detektierten Blitze im Verlauf der letzten 40 Jahre verdoppelt. Die Ursachen dafür liegen in den Folgen der Klimakrise. Das zeigt ein Innsbrucker Forscher:innen-Team von den Instituten für Geound Atmosphärenwissenschaften sowie Statistik nun erstmals im Fachmagazin Climate Dynamics . Die Klimakrise führt heute und künftig zu einer Zunahme von Extremwetterereignissen, wie der Weltklimarat IPCC bereits mehrfach dargelegt hat. Wie sich die Folgen der Erderwärmung auf kleinskalige und lokale Wetterphänomene wie beispielsweise die Blitzaktivität auswirken, ist bis heute nicht gänzlich verstanden. Das Innsbrucker Team mit den Atmosphärenund Statistikwissenschaftler:innen Thorsten Simon, Georg Mayr, Deborah Morgenstern, Nikolaus Umlauf und Achim Zeileis hat nun durch eine spezielle Kombination von umfangreichen Datensätzen die Blitzaktivität von Wolke-Boden-Blitzen auf dem Gebiet der Europäischen Ostalpen für einen Zeitraum zwischen 1980 und 2019 in bisher einmaliger Präzision rekonstruiert.
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