Sabine Kienesberger hat gemeinsam mit Kolleg:innen von Uni Graz, TU Graz und Med Uni Graz erforscht, wie gefährlich das Toxin Tilimycin für unsere Darmbewohner werden kann. Foto: Uni Graz/Lunghammer.
Sabine Kienesberger hat gemeinsam mit Kolleg:innen von Uni Graz, TU Graz und Med Uni Graz erforscht, wie gefährlich das Toxin Tilimycin für unsere Darmbewohner werden kann. Foto: Uni Graz/Lunghammer. Forscher:innen zeigen, wie Bakterien-Kämpfe die Darmflora schwächen Eine vielfältige bakterielle Gemeinschaft im Darm stärkt unsere Gesundheit. Ist das Mikrobiom eher eintönig, ausgelöst zum Beispiel durch eine Antibiotika-Therapie, schaffen es einzelne Bakterien wie Klebsiella oxytoca , sich in großen Mengen zu vermehren. Wenn sie dabei giftige Substanzen bilden, können diese schädlich auf andere Darmbewohner wirken. Ein solches von Klebsiella oxytoca produziertes antibakterielles Toxin heißt Tilimycin. Wie gefährlich es sein kann, zeigen Forscher:innen der Uni Graz jetzt erstmals im Fachmagazin ,,Nature Microbiology": Selbst geringe Mengen verändern die Zusammensetzung der Darmflora drastisch und nachhaltig - mit unerwünschten Konsequenzen.
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