Globale Verteilungsgerechtigkeit und grundlegende gesellschaftliche Veränderungen sind der Schlüssel, um die Stabilität unseres Planeten zu sichern, zeigt eine aktuelle Studie eines internationalen Teams von Wissenschafter:innen. Foto: pixabay
Globale Verteilungsgerechtigkeit und grundlegende gesellschaftliche Veränderungen sind der Schlüssel, um die Stabilität unseres Planeten zu sichern, zeigt eine aktuelle Studie eines internationalen Teams von Wissenschafter:innen. Foto: pixabay - Globaler Sozialpakt ist der Schlüssel zum Ausweg aus der Klimakrise Wie können alle Menschen auf der Welt ein Leben in Würde führen und ihre Grundbedürfnisse decken, ohne dass dabei die Erde kollabiert? In einer Studie untersuchte ein internationales Team von Wissenschafter:innen, inwieweit sich soziale Ziele, wie die Beseitigung der Armut, mit Klimaund Umweltschutz vereinbaren lassen. Die Erkenntnis der Forschung: Globale Verteilungsgerechtigkeit, grundlegende gesellschaftliche Veränderungen und Verbesserungen in der weltweiten Versorgung mit Wasser, Nahrungsmitteln, Infrastruktur und Energie sind der Schlüssel, um die Stabilität unseres Planeten zu sichern. Eine der Autor:innen der Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Sustainability veröffentlicht wurde, ist Ilona Otto, Ressourcen-Ökonomin am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz. ,,Während das 20.Jahrhundert durch das Phänomen der großen Beschleunigung gekennzeichnet war, entwickelt sich das 21.Jahrhundert zum Zeitalter der großen Ungleichheit. Diese zu verringern - sowohl innerhalb der Länder als auch zwischen den Staaten - ist aber eine zentrale Voraussetzung, um die Klimakrise bewältigen zu können. Wir brauchen einen neuen globalen Sozialpakt, um das Wohlergehen aller auf dem Planeten Erde neu zu verhandeln", fordert Ilona Otto.
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