SCI Naturschutz

Die Europäische Äsche reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen der Umweltbedi
Die Europäische Äsche reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen der Umweltbedingungen. Nach der Renaturierung des Johnsbachs ist sie wieder dorthin zurückgekehrt. Foto: ursprünglich gepostet auf Flickr als ’Thymallus thymallus’ von Gilles San Martin, Lizenz CC BY-SA 2.0
Welche Fische leben in einem Gewässer? Hat die Verbauung eines Baches einigen Arten ihren Lebensraum genommen? Sind sie nach der Renaturierung des Flusses wieder rückgewandert? Solche Fragen lassen sich anhand von DNA-Spuren aus Wasserproben beantworten. An der Universität Graz forschen BiologInnen aus der Arbeitsgruppe von Steven Weiss mit der Methodik der Umweltoder eDNA (environmental DNA). So konnten sie kürzlich die Europäische Äsche, eine Art aus der Familie der Lachsfische, in Enns und Johnsbach im steirischen Nationalpark Gesäuse nachweisen. Ein Hinweis darauf, dass die Renaturierung des Johnsbachs Wirkung zeigt. ,,Die Äsche reagiert sehr empfindlich auf Umweltveränderungen", sagt Steven Weiss. ,,Ende der 1990er-Jahre ist es in der Enns zu einem Einbruch ihrer Population gekommen. Eine Hauptursache dafür sind vermutlich die extremen Hochwasserverbauungen, denn die Äsche braucht Nebengewässer, um zu ihren Laichplätzen aufsteigen zu können", erklärt der Biologe, der sich mit seiner Expertise national und international für den Naturschutz stark macht.
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