Forschung zur Lebensrettung in großer Höhe
Die Universitätsklinik für Notfallmedizin der MedUni Wien und des AKH Wien zählt zu den weltweit führenden Forschungszentren auf dem Gebiet der Wiederbelebung nach Kreislaufstillstand. Nun hat eine Studiengruppe der MedUni Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer und dem Österreichischen Bergrettungsdienst in einem lebensnahen Szenario Einflussfaktoren auf die Qualität der Herzlungen-Wiederbelebung auf Österreichs höchstem Berg untersucht. ,,Die derzeit gültigen Reanimations-Guidelines basieren fast ausschließlich auf Daten, die ungefähr auf Seehöhe erhoben wurden. Am Berg gelten jedoch andere Gesetze. Die körperliche Anstrengung eines einsatzmäßigen Aufstiegs, eingeschränkte Ressourcen und die dünne Luft machen jeden Einsatz zu einer Herausforderung.", erklärt Alexander Egger, Bundesarzt des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Multidisziplinäres Team - Dieser Herausforderung hat sich ein multidisziplinäres Team unter der Leitung von Wolfang Schreiber von der Universitätsklinik für Notfallmedizin nun gestellt. Gemeinsam mit dem Hochgebirgsjägerbataillon 24 des Österreichischen Bundesheeres und dem Österreichischen Bergrettungsdienst untersuchten sie in einem lebensnahen Szenario Einflussfaktoren auf die Qualität der Herzlungen-Wiederbelebung auf Österreichs höchstem Berg.

