Aktionsplan Adipositas gegen Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Ärztekammer fordert ernährungsmedizinisches Expertenboard als Partner des Gesundheitsministeriums - WHO erwartet bis 2020 konkrete Maßnahmen gegen Übergewicht bei Heranwachsenden. Mithilfe eines eigenen Expertenausschusses möchte die Österreichische Ärztekammer (ÖAK) krankhaftes Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen eindämmen und präventiv verhindern. Ein kleines und entscheidungsfähiges Team soll in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium Konzepte entwickeln, umsetzen und auswerten können, hieß es bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. "Das Massenphänomen krankhaftes Übergewicht ist eine gesundheitliche, gesundheitspolitische und gesundheitsökonomische Zeitbombe", sagte Ärztekammer-Vize Johannes Steinhart. Jedes dritte Kind zwischen sechs und neun Jahren sei aktuell von Adipositas betroffen, was schon im jungen Alter zu schweren Erkrankungen führen kann. Aus diesem Grund erarbeitete die Ärzteschaft gemeinsam mit Ernährungsmedizinern der MedUni Wien den "Aktionsplan Adipositas". Ernährungsmedizinisches Expertenboard: ÖÄK, Gesundheitsministerium und MedUni Wien - Konkret sollen unabhängige österreichische und internationale Ernährungsfachleute Konzepte zur Eindämmung von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen entwickeln, deren Umsetzung begleiten und die Ergebnisse auswerten.
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