Mit Essen spielt man nicht

Die Studie zeigt, dass spielerische Maßnahmen nicht zwangsweise zur Reduktion de
Die Studie zeigt, dass spielerische Maßnahmen nicht zwangsweise zur Reduktion des Konsums von Süßigkeiten eingesetzt werden können (© Matt Biddulph, flickr.com , CC BY-SA 2.0 ).
Bei Kindern unter sieben Jahren verleitet das Spielen mit Essen zu einem erhöhten Konsum von Süßigkeiten. Bisherige Studien haben gezeigt, dass ältere Kinder im Spiel erlernen können, Versuchungen zu widerstehen. Ein ForscherInnenteam um den Psychologen Arnd Florack von der Universität Wien hat nun die Verwendung von Süßigkeiten in einem Spiel bei Dreibis Sechsjährigen untersucht und herausgefunden, dass der Effekt in dieser Zielgruppe sogar gegenteilig ausfallen kann und damit sogar eher zum Essen angeregt wird. Die Ergebnisse sind kürzlich im Journal "Physiology and Behaviour" erschienen. Süßigkeiten sind heute für Kinder ständig verfügbar. Zuhause, bei Freunden, auf dem Weg zum Sport und oft sogar in der Schule locken süße Verführungen. Die Folgen einer oft nicht mehr angemessenen Ernährung sind offensichtlich: Die Häufigkeit von Übergewicht bei Kindern ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen.
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