"Schwache Messung" mit starken Ergebnissen

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Yuji Hasegawa, Tobias Denkmayr, Stephan Sponar, Hartmut Lemmel, Hermann Geppert
Yuji Hasegawa, Tobias Denkmayr, Stephan Sponar, Hartmut Lemmel, Hermann Geppert (v.l.n.r.)
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine medizinische Anwendung, die wohl den meisten ein Begriff ist - meistens aufgrund eigener schmerzlicher Erfahrungen. Die Patient_innen absorbieren - und infolge emittieren wieder - elektromagnetische Wellen in alle Raumrichtungen, die dann aufgezeichnet werden. Auf Basis dessen werden daraus später 3D-Bilder oder 2D-Schnitte rekonstruiert. Umgelegt auf die physikalische Grundlagenforschung ersetzt man lediglich Patient_innen durch ein Quantenobjekt und die elektromagnetischen Wellen durch eine Quantenmessung. Das Resultat ist eine Quantentomographie (quantum state tomography). Quantenzustände rekonstruieren, ohne Nachbearbeitung - Die Quantentomographie zielt darauf ab, den Quantenzustand eines Objekts, so wie er von seiner Quelle emittiert wird, zu rekonstruieren, noch bevor er sich zu verändern beginnt - sei es durch eine Messung oder durch Wechselwirkungen mit seiner Umwelt. Im Laufe der Jahre wurde diese Technik zu einem unverzichtbaren Werkzeug im Forschungsgebiet der Quantentechnologie, ihre theoretischen Grundlagen wurden bereits in den 1970er Jahren geschaffen.
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