Fluoreszierende Farbstoffe aus dem Druckkochtopf

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Fabian Zechmeister (links) und Maximilian Raab (rechts) demonstrieren die Fluore
Fabian Zechmeister (links) und Maximilian Raab (rechts) demonstrieren die Fluoreszenz einer Perylenbisimidlösung
Wasser statt giftiger Lösungsmittel zur Farbstoffherstellung - an der TU Wien wurde ein neues umweltund ressourcenschonendes Verfahren zur Herstellung organischer Pigmente entwickelt. Fabian Zechmeister (links) und Maximilian Raab (rechts) demonstrieren die Fluoreszenz einer Perylenbisimidlösung Innen-Titelseite der aktuellen Ausgabe der Chemical Communications; gezeigt ist die allgemeine Formel eines Perylenbisimid-Farbstoffs umgeben von Wasser (Abgedruckt von Chem. Commun., 2017, 53, 1229, mit Erlaubnis von Miriam M. Unterlass) Perylenbisimide stellen eine in der Wissenschaft sehr stark untersuchte Klasse an chemischen Stoffen dar, da sie interessante Farbstoffe sind. Werden diese rötlichen Pigmente aufgelöst, entstehen fluoreszierende Lösungen, die unter UV-Licht in einer gelblich-grünen Farbe leuchten. Neben der optisch sehr ansprechenden Farbe zeigen organische Moleküle, die unter Tageslicht gefärbt erscheinen, oft auch elektronische Eigenschaften. Dadurch sind sie vielversprechende Materialien für Anwendungen als organische Halbleiter, aber auch in LCD-Displays oder Solarzellen. Komplizierte Herstellung anders gedacht - Dr. Miriam M. Unterlass vom Institut für Materialchemie der TU Wien und ihr Team haben in einer gerade veröffentlichten Studie über 20 verschiedene Farbstoffe hergestellt.
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