Grazer MRT-Entwicklung ausgezeichnet

Wolfgang Pribyl, Geschäftsführer Joanneum Research, die Preisträger Kristian Bre
Wolfgang Pribyl, Geschäftsführer Joanneum Research, die Preisträger Kristian Bredies und Christian Langkammer, Landesrat Christopher Drexler (v.l.). Foto: Werner Krug
Alleine in Österreich sind mehr als 100. Personen von der Alzheimer-Erkrankung betroffen. Grazer WissenschafterInnen ist es nun in Zusammenarbeit mit internationalen KollegInnen gelungen, ein innovatives Magnetresonanztomographie-Verfahren (MRT) zu entwickeln, welches neue Einblicke in Veränderungen des Gehirns verspricht. Die Aufnahmezeit zur Bestimmung von Eiseneinlagerungen im MRT verkürzt sich bei diesem Verfahren von bisher fünf Minuten auf zehn Sekunden, was einen enormen Vorteil für die klinische Anwendbarkeit zusätzlich zur bereits etablierten Diagnostik bedeutet. Für ihre Entwicklung wurden die Grazer WissenschafterInnen gestern mit dem HTI-Wissenschaftspreis des Landes Steiermark ausgezeichnet. Alzheimer-Erkrankung: mit MRT den Krankheitsverlauf beobachten - Die Alzheimer-Erkrankung hat große sozioökonomische Auswirkungen auf unser Gesundheitssystem und bringt vor allem auch für Pflegepersonen bzw. pflegende Angehörige große Herausforderungen mit sich. Studien haben gezeigt, dass Eisenablagerungen im Gehirn - grundsätzlich ein normaler Prozess des gesunden Alterns - in erhöhter Konzentration zur Neurodegeneration beitragen können.
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