Fluoreszenzmarkiertes G0S2 (grün) auf der Oberfläche von gespeicherten Lipidtröpfchen (rot) in einer kultivierten Herzzelle, aufgenommen mit einem konfokalen Fluoreszenzmikroskop. Foto: Uni Graz/IMB
Störungen in der Regulation des Fettstoffwechsels im Herzen sind Ursache für verschiedene Erkrankungen, wie etwa eine Herzmuskelschwäche im Zusammenhang mit Diabetes. Gesteuert werden die biochemischen Prozesse in unserem Körper unter anderem von verschiedensten Proteinen und Enzymen. ForscherInnen der Arbeitsgruppe um Rudolf Zechner am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz konnten nun die hemmende Wirkung des Proteins G0S2 auf den Fettabbau im Herzen belegen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden kürzlich im renommierten Journal of Biological Chemistry publiziert. Die Konzentration des Proteins G0S2, das den Fettstoffwechsel reguliert, ist stark von der Nahrungsaufnahme abhängig. Doch diese Wechselwirkung funktioniert nicht in allen Körperzellen gleich. ForscherInnen der Uni Graz haben jetzt erstmals den Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme, G0S2-Spiegel und Fettabbau im Herzen aufgeklärt.
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