Die Teilchenbahn im neuen Detektor-Typ: Sie kreisen erst um Magnetfeldlinien (links), danach werden sie im Halbkreis geführt und je nach Impuls nach oben oder unten abgelenkt. Gertrud Konrad
Die fundamentalen Gesetze der Physik lassen sich anhand von Neutronenzerfällen studieren. An der TU Wien wurde nun der ,,R Kreuz B-Detektor" entwickelt, der in zwei Jahren in Betrieb gehen soll. Ungefähr die Hälfte unserer eigenen Masse besteht aus Neutronen - und die sind innerhalb der Atome zum Glück meist recht stabil. Doch freie Neutronen, die nicht in ein Atom eingebaut sind, zerfallen aufgrund der sogenannten ,,schwachen Wechselwirkung" ziemlich rasch. Eine genaue Untersuchung dieses Zerfalls kann Aufschluss über die Gültigkeit des Standardmodells der Teilchenphysik geben - vorausgesetzt man erzielt eine sehr hohe Messgenauigkeit. Gertrud Konrad und Team vom Atominstitut der TU Wien haben nun ein ganz neues Teilchendetektor-Konzept entwickelt, das in den nächsten Jahren umgesetzt wird. Mit dem neuen Detektor sollen an der Neutronenquelle in München die Vorhersagen des Standardmodells getestet werden.
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