Affen "verstehen" die Regeln der Sprachmusikalität

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Viele von uns kennen das zwiespältige Gefühl, wenn man an die Schulzeit zurückdenkt und sich z.B. die Grammatikstunden in Latein in Erinnerung ruft: Sprachen liegen viele komplexe Regeln und Muster zugrunde. KognitionsbiologInnen der Universität Wien haben nun gezeigt, dass Sensitivität einfache strukturelle und melodische Regeln oder Muster zu erkennen keines intensiven Lernens bedarf. Sie ist nicht nur beim Menschen, sondern nachweislich auch bei den südamerikanischen Totenkopfaffen bereits vorhanden. Aktuell erscheint dazu eine Publikation im Fachmagazin "Biology Letters". Sprache und Musik sind sehr strukturierte Systeme, mit ganz speziellen Beziehungen zwischen Silben, Wörtern oder Noten. Um zu erkennen, ob ein Mensch "native speaker" ist oder nicht, reicht das Wissen über Sprachmelodie und grammatikalische Struktur einer Sprache. Die wahrgenommene Musikalität einiger Sprachen resultiert aus der Anordnung von Selbstlauten innerhalb eines Wortes.
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