Simulating the mind

Buchcover von Simulating the mind ©Springer
Buchcover von Simulating the mind ©Springer
Der Wunsch, Maschinen intelligent zu machen, ist ein sehr alter. Mit steigendem technologischem Entwicklungsstand wurden die Anforderungen an intelligente Geräte immer höher. Aber bis heute bleibt uns die künstliche Intelligenz die Antwort schuldig, warum Maschinen große Probleme haben, sich in ein alltägliches, menschliches Umfeld einzubetten, obwohl die heute zur Verfügung stehende Rechenleistung beeindruckend ist - mehrere Milliarden Multiplikationen pro Sekunde stellen heute kein Problem mehr dar. Maschinen finden heute den kürzesten Weg zwischen Wien und Lissabon auf einer Landkarte, sind aber nicht in der Lage, uns eine Tasse Tee aus der Küche zu holen. Genau mit diesem Problem befasst sich ein ForscherInnenteam an der TU Wien rund um Professor Dietmar Dietrich: Was ist notwendig, um Maschinen ein Verständnis der realen Welt zu ermöglichen? Und sie scheinen eine Antwort gefunden zu haben: Durch die Zusammenführung von Erkenntnissen aus der Psychoanalyse, der Neurologie und den Ingenieurswissenschaften ist ein Forschungsgebiet entstanden, das auf völlig neuen Grundlagen aufbaut. Anstatt Lösungen für Teilprobleme zu suchen liegt der Schwerpunkt auf einem ganzheitlichen Modell des menschlichen Verstandes, das alle seine Fähigkeiten beschreibt - bis hin zum Bewusstsein. Auch wenn Bewusstsein in Maschinen heute noch bei weitem nicht umsetzbar ist, liefert gerade die Modellierung der notwendigen Funktionen wichtige Hinweise für weiterführende Forschung.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience