news
Technische Universität Wien
Ergebnisse 181 - 200 von 618.
Materialwissenschaft - Physik - 13.07.2020

Lange Zeit hat man in der Elektronik etwas Wichtiges vernachlässigt: Wenn elektronische Bauteile immer kleiner werden sollen, braucht man dafür passende Isolator-Materialien. Immer kleiner und immer kompakter - das ist die Richtung, in die sich Computerchips getrieben von der Industrie entwickeln. Daher gelten sogenannte 2D-Materialien als große Hoffnungsträger: Sie sind so dünn wie ein Material überhaupt nur sein kann, im Extremfall bestehen sie nur aus einer einzigen Schicht von Atomen.
Materialwissenschaft - Chemie - 08.07.2020

Um das Potential des ,,Wundermaterials" Graphen voll ausschöpfen zu können, muss man es mit anderen Materialien kombinieren. Eine neue Studie beobachtet nun, was dabei wichtig ist. Graphen besteht aus einer einzigen Schicht von Kohlenstoffatomen. Außergewöhnliche elektronische, thermische, mechanische und optische Eigenschaften haben Graphen zu einem der derzeit wohl meistuntersuchten Materialien gemacht.
Materialwissenschaft - Physik - 30.06.2020

Revolutionäre neue Methoden für die Materialwissenschaft: Riesengroße Computersimulationen erlauben an der TU Wien erstmals einen genauen Blick auf Verschleiß und Reibung. Verschleiß und Reibung sind ganz entscheidende Themen für viele Industriebereiche: Was passiert, wenn eine Oberfläche über eine andere gleitet? Mit welchen Materialveränderungen muss man dabei rechnen? Was bedeutet das für die Haltbarkeit und Sicherheit von Maschinen? Was dabei auf atomarer Ebene passiert, lässt sich nicht direkt beobachten.
Physik - Chemie - 18.06.2020

Ausgerechnet chaotische Turbulenzen können dafür sorgen, dass eine besonders regelmäßige Art von Laserlicht entsteht - das bewies ein Forschungsteam mit Beteiligung der TU Wien. Es handelt sich um eine ganz besondere Sorte von Licht, mit der man wichtige Messungen durchführen kann: Sogenannte Frequenzkämme spielen in der Laserforschung heute eine große Rolle.
Chemie - Physik - 09.06.2020

Wie kann man Oberflächen möglichst sanft und zerstörungsfrei auf atomarer Skala abbilden? An der TU Wien verwendet man ein einzelnes Sauerstoffatom als Fühler. Sauerstoff ist höchst reaktiv, er lagert sich an vielen Oberflächen an und bestimmt dadurch auch ihr chemisches Verhalten. An der TU Wien studiert man die Wechselwirkung zwischen Sauerstoff und Metalloxid-Oberflächen, die für viele technische Anwendungen eine wichtige Rolle spielen - von chemischen Sensoren über Katalysatoren bis hin zur Elektronik.
Gesundheit - Mathematik - 08.06.2020
Neue Gleichungen zur Corona-Epidemie
Mit jahrzehntealten Gleichungen kann man Epidemien elegant beschreiben - aber es könnte noch besser gelingen, wenn man die Gleichungen etwas verändert, sagt eine Publikation der TU Wien.
Biowissenschaften - Chemie - 29.05.2020

Spektakuläre Bilder werden mit einer neuen Methode möglich, die von der TU Wien und den Max Perutz Labs entwickelt wurde: Man kann Tiere durchsichtig machen und in sie hineinblicken. Was passiert eigentlich im Inneren eines Borstenwurms? Wie sind ganz bestimmte Arten von Zellen im Körper eines Axolotls verteilt? Wie sieht die Struktur der Nervenzellen in einem Zebrafisch aus? Wenn man solche biologischen Fragen beantworten wollte, hatte man bisher nur eine Möglichkeit: Die Tiere Scheibe für Scheibe aufzuschneiden und dann unter dem Mikroskop zu untersuchen.
Biowissenschaften - Elektrotechnik - 26.05.2020

TU Wien und MedUni Wien untersuchten gemeinsam, wie man den Vagusnerv im Ohr am besten stimulieren kann. Dadurch lassen sich chronische Schmerzen bekämpfen. Der Vagusnerv spielt für unseren Körper eine wichtige Rolle. Er besteht aus verschiedenen Fasern, manche davon reichen zu den inneren Organen, aber auch im Ohr ist der Vagusnerv zu finden.
Innovation - Informatik - 19.05.2020

,,Smarte Verträge" können das Geschäftsleben auf Blockchain-Basis einfacher machen - doch bisher gab es auch Risiken. Ein Tool der TU Wien kann nun wichtige Sicherheiten garantieren. Verträge sind eine komplizierte Angelegenheit. Oft braucht man eine unabhängige Instanz, die entscheidet, ob die Vertragsbedingungen eingehalten wurden und wer am Ende wem wie viel Geld schuldet.
Transport - 30.04.2020

In Zukunft sollen Autos automatisch miteinander kommunizieren und Informationen austauschen. Wie das gelingt und welche Vorteile es bringt, wird an der TU Wien untersucht. Über autonomes Fahren wird viel diskutiert: Können wir Autos bauen, die ohne menschliches Eingreifen ans Ziel finden? Viel wichtiger für den Verkehr der Zukunft ist aber eigentlich eine andere Vision - nämlich die vom kooperativen Verkehr.
Physik - Chemie - 29.04.2020

Überraschender Befund beim Untersuchen von Knochenproben: Spuren des seltenen Elements Gadolinium konnten nachgewiesen und erstmals genau lokalisiert werden. Es gehört nicht zu den Substanzen, mit denen man normalerweise täglich zu tun hat: Gadolinium, das chemische Element mit der Ordnungszahl 64, gehört zu den sogenannten ,,Seltenen Erden" aus der Gruppe der Lanthanoide.
Physik - Materialwissenschaft - 27.04.2020

Nickel soll ein neues Zeitalter der Supraleitung einläuten - das gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht. An der TU Wien konnte man nun erklären, woran das liegt. Im vergangenen Sommer wurde ein neues Zeitalter für die Hochtemperatur-Supraleitung ausgerufen - das Nickel-Zeitalter. Man hatte entdeckt, dass es in einer speziellen Klasse von Materialien, den sogenannten Nickelaten, vielversprechende Supraleiter gibt, die auch bei hoher Temperatur elektrischen Strom immer noch völlig ohne Widerstand leiten können.
Gesundheit - Umwelt - 22.04.2020

Dank einer neuen Methode kann das Erbgut von SARS-CoV-2 erstmals im Zulauf österreichischer Kläranlagen nachgewiesen werden. So lässt sich ein regionales Auftreten der Viren frühzeitig erkennen. Die große Frage nach der Dunkelziffer der mit SARS-CoV-2 infizierten Personen beschäftigt derzeit verschiedene wissenschaftliche Disziplinen.
Gesundheit - 18.04.2020

Auf Basis neuer Daten wurde die bisherige Ausbreitung der COVID-19-Epidemie in Österreich neu analysiert. Das ermöglicht neue Einblicke in die Zeitentwicklung der Dunkelziffer. Bereits seit Ende Jänner untersucht ein Team der TU Wien und ihres Spin-off-Unternehmens dwh mit Computermodellen die Ausbreitung von COVID-19 in Österreich.
Transport - 16.04.2020
Automatisierter Verkehr: So wird er unsere Städte verändern
An der TU Wien entstand mit Unterstützung der Daimler und Benz Stiftung eine Studie über automatisierte und vernetzte Fahrzeuge und ihre Bedeutung für den urbanen Raum. Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge sind Hoffnungsträger für Politik und Wirtschaft: Sie sollen den Verkehr in Zukunft sicherer und effizienter machen und so einen Beitrag zur Verkehrswende leisten.
Physik - 14.04.2020

Mit schneller Elektronik gelingt es an der TU Wien, den Spin von Neutronen präzise zu kontrollieren. Die Genauigkeit von Neutronen-Experimenten soll dadurch deutlich steigen. Neutronen spielen für viele Experimente eine entscheidende Rolle: Man verwendet sie, um die Gesetze der Teilchenphysik zu entschlüsseln, um nach dunkler Materie zu suchen, oder auch um neue Materialien zu analysieren.
Gesundheit - 02.04.2020

Es besteht nur aus wenigen einfachen Teilen und könnte in kurzer Zeit einsatzbereit sein: Ein neuartiges Sauerstoffgerät soll COVID-19-Kranken beim Atmen helfen. Es ist eine der aktuell größten Sorgen im Zusammenhang mit der COVID-19-Epidemie: Intensivstationen haben nur eine begrenzte Zahl an Beatmungsgeräten.
Gesundheit - 26.03.2020

Neue Simulationsergebnisse über die Corona-Epidemie: Eine weitere Verschärfung wäre nicht sinnvoll. Erste Modelle über eine schrittweise Rücknahme der Maßnahmen wurden berechnet. Die Vorhersagen sind eingetroffen: Die Zahl der Mensch-zu-Mensch-Kontakte wurde reduziert, dadurch kann die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt werden.
Gesundheit - 13.03.2020

Simulationsmodelle über die Ausbreitung der Epidemie wurden an der TU Wien nun angepasst, um die aktuellen Maßnahmen der Regierung zu berücksichtigen. Drastische Maßnahmen wurden ergriffen: Ab Montag findet in Österreichs Schulen kein Unterricht mehr statt. Außerdem wird dazu aufgerufen, die Zahl der Mensch-zu-Mensch-Kontakte zu reduzieren.
Gesundheit - 12.03.2020

Neue Ergebnisse der TU Wien: Kontaktreduktion kann COVID-19 sogar noch besser bremsen als gedacht. Die Spitäler kommen an ihre Kapazitätsgrenze, bereiten sich aber bereits gut vor. An der TU Wien werden agentenbasierte Simulationsmodelle verwendet, um die weitere Ausbreitung von COVID-19 vorherzusagen.



