Lasertechnologie: Die Turbulenz und der Kamm

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1/2 Bilder   Quantenkaskadenlaser, die eine ganz spezielle Art von Licht erzeuge
1/2 Bilder Quantenkaskadenlaser, die eine ganz spezielle Art von Licht erzeugen. Second Bay Studios/Harvard SEAS Second Bay Studios/Harvard SEAS
1/2 Bilder Quantenkaskadenlaser, die eine ganz spezielle Art von Licht erzeugen. Second Bay Studios/Harvard SEAS Second Bay Studios/Harvard SEAS - Ausgerechnet chaotische Turbulenzen können dafür sorgen, dass eine besonders regelmäßige Art von Laserlicht entsteht - das bewies ein Forschungsteam mit Beteiligung der TU Wien. Es handelt sich um eine ganz besondere Sorte von Licht, mit der man wichtige Messungen durchführen kann: Sogenannte Frequenzkämme spielen in der Laserforschung heute eine große Rolle. Während das Licht eines gewöhnlichen Lasers nur eine einzige, ganz bestimmte Frequenz hat, besteht ein Frequenzkamm aus unterschiedlichen Lichtfrequenzen, die präzise in immer gleichen Abständen angeordnet sind, wie die Zähne eines Kamms. Solches Frequenzkamm-Licht ist schwer zu erzeugen. Nun gelang es aber einem internationalen Forschungsteam aus Österreich (TU Wien), den USA (Harvard, Yale) und Italien (Mailand, Turin) diese spezielle Sorte von Licht mit Hilfe einfacher kreisrunder Quantenkaskadenlaser herzustellen - ein Phänomen, das gängigen Laser-Theorien völlig zu widersprechen schien. Wie sich zeigte, sind ausgerechnet Turbulenzen, wie man sie auch aus der Aerodynamik oder von Wasserwellen kennt, für diese besonders geordnete Art von Licht verantwortlich.
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