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Biowissenschaften
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Biowissenschaften - Gesundheit - 13.03.2017

Damit die rund zwei Meter lange DNA in einem einzigen Zellkern Platz finden kann, muss sie sich falten. Dieser Aufwand kann nur in mehreren Etappen - von der Doppelhelix zu ganzen Chromosomen - bewerkstelligt werden. Aus dem Faltungsprozess ergeben sich unterschiedliche dreidimensionale Strukturen des Genoms, die miteinander interagieren und so zelluläre Prozesse beeinflussen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 23.02.2017

Zecken sind dafür bekannt, sich fest in der Haut zu verankern, um so für mehrere Tage Blut saugen zu können. Dieser Verankerungsmechanismus wirkt deshalb so gut, weil er auf einer zementartigen Substanz beruht und mit enormen Klebeeigenschaften wie ein Haftdübel für die Mundwerkzeuge der Zecken funktioniert.
Biowissenschaften - Gesundheit - 19.01.2017

Neurotransmitter-Transporter gehören zu den begehrtesten Transportproteinen in der Forschung, kommt ihnen doch eine zentrale Rolle in der Signalverarbeitung im Gehirn zu. Eine gemeinsame Studie der TU Wien und der Medizinischen Universität Wien konnte nun erstmals zeigen, welchen strukturellen Einfluss Membranlipide auf den medizinisch relevanten Serotonin-Transporter haben.
Gesundheit - Biowissenschaften - 28.12.2016

Am 6. und 7. März findet im Naturhistorischen Museum in Wien eine Konferenz über Bioklebstoffe statt. Beim Publikumsevent am ersten Tag werden Salamander, Schnecken oder "Gecko-Tape", aber auch Medizinkleber gezeigt. Am 6. und 7. März 2017 veranstaltet das neu gegründete Europäische Netzwerk für Bioadhäsion (ENBA) sein erstes "Expertise Meeting" zum Thema Bioklebstoffe im Naturhistorischen Museum in Wien.
Biowissenschaften - Umwelt - 25.12.2016
Grüne Geheimnisse
Tomá- Werner ist seit 1. Oktober 2016 Professor für Molekulare Pflanzenphysiologie an der Uni Graz. Foto: Uni Graz/Pichler Dem Wachstum, der Entwicklung und den Reaktionen von Pflanzen auf sich verändernde Umweltbedingungen liegen vielfältige molekulare und biochemische Prozesse zugrunde. Dabei spielen Phytohormone eine wesentliche Rolle.
Biowissenschaften - 22.12.2016
Guter Wirt
Das Forschungsgebiet des internationalen Teams ist der Tanganjikasee in Ostafrika. Der Tiefwasser-See ist der zweitgrößte und zweitälteste der Welt und verfügt über einen enormen Reichtum an unterschiedliche Tierarten. Foto: Koblmüller Dieser Plattwurm ist normalerweise als wählerisch bei seiner Wahl eines Wirtes bekannt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 21.12.2016

Manuela Baccarini und ihr Team an den Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien sind in der Entschlüsselung jener Mechanismen, die dem Leberkrebs zugrunde liegen, einen Schritt weiter gekommen. Mit "RAF1" identifizierten sie ein Protein, das normalerweise die Entwicklung von Krebs fördert, bei Leberkarzinomen aber den gegenteiligen Effekt hat: Bei gewissen Zelltypen bremst RAF1 das Wachstum der Tumorzellen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 20.12.2016

Die Krebstherapie beim Melanom hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dennoch kommt es immer wieder zur Ausbildung von Resistenzen, die zu einer fatalen Eskalation der Krankheit und letztlich zum Tod führen können. Dem Chemiker Christopher Gerner von der Universität Wien ist es durch die Analyse von Serumproben gelungen, Blutplättchen als wichtige Akteure in der Eskalation des Melanoms zu identifizieren.
Umwelt - Biowissenschaften - 16.12.2016

Rote Listen von Tierund Pflanzenarten haben sich im Naturschutz sehr bewährt. Sie zeigen, welche Arten besonders gefährdet, selten geworden oder gar vom Aussterben bedroht sind. Wie es um die Gefährdung ganzer Lebensräume durch den Menschen bestellt ist, stand bislang jedoch viel weniger im Fokus der Wissenschaft.
Informatik - Biowissenschaften - 15.12.2016

Die Anzahl gebietsfremder Arten nimmt kontinuierlich zu und es gibt keine Anzeichen, dass dieser Trend abnimmt. Ein internationales Forschungsteam, koordiniert von Franz Essl von der Universität Wien und Hanno Seebens von Senckenberg in Frankfurt, fand heraus, dass die Rate der Neubeobachtungen gebietsfremder Arten in den letzten Jahrzehnten stetig zunahm - mit derzeit 1,5 neuen gebietsfremden Arten pro Tag weltweit.
Biowissenschaften - Umwelt - 11.12.2016

Immer mehr Pflanzenund Tierarten werden durch den Menschen weltweit in neue Regionen eingeschleppt. Bislang war unklar, wie die globalen Ströme der Ausbreitung verlaufen. Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung von Franz Essl vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien konnte zeigen, dass die Ausbreitungsströme in Kombination von weltweiten Handelsflüssen und der Verteilung der Arten sehr gut nachvollziehbar sind.
Biowissenschaften - Gesundheit - 08.12.2016

Den Bienen machen Infektionen und Pflanzenschutzmittel zu schaffen. Die Kombination der beiden erhöht die Sterblichkeit massiv. Foto: istock/rawinphoto Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und dessen Auswirkungen auf die Honigbiene sind seit Jahren ein umstrittenes Thema in Politik und Forschung.
Tiermedizin - Biowissenschaften - 08.12.2016

Ein Team des Departments für Verhaltensbiologie der Universität Wien untersuchte im Rahmen eines FWF-Projekts den Zusammenhang von biopsychologischen Parametern und Stressmanagement von Haltern und ihren Hunden. Iris Schöberl und Kurt Kotrschal fanden dabei heraus, dass die Eigenschaften des Halters und das gelebte Beziehungsmuster das Stressmanagement beim Hund beeinflussen - genauso wie die Eigenschaften des Hundes den Halter beeinflussen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 04.12.2016

Veronika Schöpf untersucht mit Wiener Kolleginnen, wie der Östradiol-Gehalt in der Pille die Riechleistung von Frauen beeinflusst. Foto: Deniz Arslan. Mit der Antibabypille nehmen Frauen verschiedene Sexualhormone zu sich, die in ihrer Zusammensetzung und Dosierung den Eisprung unterdrücken und somit eine Schwangerschaft verhindern.
Biowissenschaften - Chemie - 04.12.2016

ChemikerInnen erforschen vielfältige Stoffklasse für biologische und pharmazeutische Anwendungen Annette Rompel und ihr Team vom Institut für Biophysikalische Chemie der Universität Wien erforschen so genannte Polyoxometallate. Diese weisen eine große Vielfalt auf und bieten den WissenschafterInnen damit ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 01.12.2016
Sprechstörungen beim Schlaganfall
Bei neurologischen Erkrankungen wie dem Schlaganfall ist die Früherkennung sehr wichtig, um Spätfolgen bestmöglich vorbeugen zu können.
Biowissenschaften - Gesundheit - 29.11.2016

"Bis dass der Tod uns scheidet" - diese Worte haben für den Meeresborstenwurm eine tiefere Bedeutung: Noch am Tag der Paarung, wenn sie Tausende befruchtete Eier ins Meer abgegeben haben, sterben die Elterntiere. Diese radikale "Alles-oder-nichts"-Strategie verdeutlicht ein allgemeines Prinzip: Weil Tiere nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung haben, benötigen sie Mechanismen, zu entscheiden, ob sie diese eher in Fortpflanzung oder in andere Funktionen wie Wachstum investieren.
Biowissenschaften - Gesundheit - 23.11.2016

Was haben Salamander aus den nordamerikanischen Wäldern, Insekten aus Neuseeland und Zwergtintenfische aus Thailand gemeinsam? Sie alle produzieren Klebstoffe, um sich anzuheften, zu tarnen, zu verteidigen oder um Beute zu fangen. Im Rahmen eines neuen EU-Netzwerkprojekts werden ForscherInnen mit unterschiedlichem wissenschaftlichen Hintergrund diese und andere biologische Klebstoffe unter Laborbedingungen untersuchen und ihre Ergebnisse in neue bionische Klebstoffe für nützliche Anwendungen (Wundheilung, Gewebsregeneration, Lebensmittel, Kosmetik, Holzindustrie) einfließen lassen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 21.11.2016
Wenn’s eng wird ums Herz
Nitroglyzerin erweitert verengte Herzkranzgefäße. Grazer ForscherInnen klärten den Wirkmechanismus ein Stück weiter auf. Foto: pixabay Bei der Koronaren Herzkrankheit führen Ablagerungen in den Arterien zu einer Verengung der Herzkranzgefäße, was lebensbedrohlich sein kann. Dagegen hilft Nitroglyzerin - als Mundspray oder auch über ein Pflaster: Es setzt Stickstoffmonoxid (NO) frei, das die Gefäße erweitert.
Biowissenschaften - Physik - 15.11.2016
Membranproteine in Zeitlupe: Wie Pferde auf der Weide
MitarbeiterInnen der Center for Advanced Bioanalysis GmbH (CBL) haben eine neuartige Methode zur Beobachtung von Proteinen in biologischen Membranen entwickelt. Die Forschungsarbeit wurde nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Nanotechnology veröffentlicht. Die dabei federführenden Forscher DI Andreas Karner und Dr. Johannes Preiner entwickelten in Zusammenarbeit mit Prof. Peter Pohl vom Institut für Biophysik der JKU Linz eine Plattform zur Untersuchung von Membranproteinen.



