Wohnen im Berg: ein Zukunftsmodell?
Vergangenen Samstag ging die erste Sommerakademie der renommierten Architectural Association School of Architecture (AA) aus London an der Universität Liechtenstein zu Ende. Unter dem Titel Alpine AA erörterten internationale Architekturstudierende das Potenzial von unterirdischen Lebensräumen. Der stete Bevölkerungszuwachs und die damit verbundene Verdichtung von Wohnbereichen ist allgegenwärtig. Der Anstieg an benötigten Ressourcen, beispielsweise von Energie oder Lebensmitteln, ist eine logische Konsequenz davon. Beides findet hauptsächlich auf der Erdoberfläche statt und verändert das alpine Landschaftsbild nachhaltig. Was aber weiterhin nach unberührter Natur aussieht, ist schon jetzt eine komplett synthetische Landschaft: Unterirdische Räume sind im Alpenrheintal allgegenwärtig. Die Besuche im Steinbruch Schollberg in Trübbach, der Festung Magletsch der Schweizer Armee in Oberschan oder der Baustelle des Samina Pumpkraftwerks in Vaduz waren für alle Teilnehmenden der Alpine AA Visting School eindrückliche Erlebnisse.


