Wie kann über Unbesprochenes gesprochen werden?
Lehrveranstaltungs-Übersicht Beschäftigten-Portal Organisationshandbuch Betriebsmitteilungen Interne Mitteilungen Persönliche Mitteilungen - Das vom FWF geförderte Projekt ,,Mapping the Unseen" realisiert künstlerische Interventionen Themen, die von der öffentlichen Mehrheitsgesellschaft nicht gesehen und nicht besprochen werden. Ein Forschungsteam rund um Projektleiterin Katrin Ackerl Konstantin rückt begleitend die Prozesse der künstlerischen Sichtbarmachung ins forschende Blickfeld. Aus Anlass der ersten Intervention im Rahmen des Projekts in Kärnten haben wir mit Ackerl Konstantin darüber gesprochen, welches Forschungsinteresse sie mit diesem Artistic-Research-Projekt verfolgt. Frau Ackerl Konstantin, wie ,,funktioniert" das Projekt ,,Mapping the Unseen"? Ausgangspunkt sind drei so genannte Guides, das sind Personen, die in Kärnten wohnen bzw. länger gewohnt haben, und die ursprünglich aus Kroatien, Bangladesch bzw. dem Iran kommen. Diese Guides bringen ihre Geschichte, die sie nach Kärnten geführt hat, in das Projekt ein, stellen die Verbindung zum Herkunftsland her und empfehlen eine dort aktive Künstlergruppe. Diese Künstlergruppe erarbeitet ein Thema, das ihres Erachtens marginalisiert, also unseen , ist. In der Folge kuratiert die Künstlergruppe in dem jeweiligen Land eine einwöchige Veranstaltung, die in einem Leerstand realisiert wird.

