Was bleibt? Perspektiven für eine nachhaltige Hospiz- und Palliativkultur
Was bleibt? Perspektiven für eine nachhaltige Hospizund Palliativkultur. September 2014 Menschen sind im hohen Alter auf die Zuwendung und Hilfe anderer angewiesen. Wird es uns gelingen, eine Kultur der Sorge für alte Menschen zu entwickeln? Diese und andere Fragen werden beim 8. Internationalen Symposium für ,,Sorgekultur im Alter" am 26. und 27. September diskutiert. Was macht Nachhaltigkeit in Hospizund Palliativkultur aus? Etwa eine tröstende Geste oder eine freundliche Nachfrage durch die Stationsleitung in den Pflegeheimen? ,,Wie geht es denn heute?: schon das alleine macht für Angehörige im Pflegeheim das sichere Gefühl von ,Aufgehoben Sein' aus", sagt Katharina Heimerl vom Institut für Palliative Care und OrganisationsEthik der IFF-Fakultät. Die Sorge um Menschen steht im Mittelpunkt der Bestrebungen zu Hospizund Palliativkultur im Pflegeheim, die seit inzwischen fast zwanzig Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum ihren Ausdruck in unterschiedlichen Projekten findet. ,,Die Projekte für alten Menschen" - gefördert durch die Robert Bosch-Stiftung - leisten dazu einen erheblichen Beitrag. Zahlreiche Altenund Pflegeheime sind zum Symbol für Innovation rund um Hospizund Palliativkultur geworden. In Interviews mit Angehörigen, in Zukunftswerkstätten, Vernetzungsworkshops und Fachtagungen wird diskutiert, woran Nachhaltigkeit erkennbar ist. ,,Was lebt weiter, was bleibt lebendig?" Die künftige Gesellschaft wird vor allem eines sein: alternd. Wird es uns gelingen, eine Kultur der Sorge für alte Menschen zu entwickeln, die so nachhaltig ist, dass auch künftige Generationen gut für eine zunehmend alternde Gesellschaft sorgen können?



