Ukraine-Russland-Konflikt: Die zwei Wahrheiten im Fernsehen

Lehrveranstaltungs-Übersicht Beschäftigten-Portal Organisationshandbuch Betriebsmitteilungen Interne Mitteilungen Persönliche Mitteilungen Magdalena Kaltseis untersucht am Institut für Slawistik aus diskursanalytischer Perspektive die Darstellung des Ukraine-Russland-Konflikts in russischen TV-Talkshows. Stehen zwei Länder wie die Ukraine und Russland in einem kriegerischen Konflikt miteinander, wird dieser nicht nur auf deren Territorien ausgetragen, sondern häufig werden Medien zu Schlachtfeldern um das vorherrschende Narrativ. Magdalena Kaltseis, Doktorandin am Institut für Slawistik an der Universität Klagenfurt, untersucht, wie der Konflikt in den russischen Fernsehtalkshows dargestellt wurde. Welches Bild wird da über die Ukraine gezeichnet, wie werden die Konfliktparteien präsentiert und der Krieg inszeniert? Ihre Untersuchung erfolgt aus diskurslinguistischer Perspektive, wobei sie nicht allein beim gesprochenen Wort und eingeblendeten Text bleibt: ,,Mich interessiert das Zusammenspiel von Text und Bild und deren wechselseitige Wirkung auf die Zuseherinnen und Zuseher", erklärt sie uns. Wir fragen nach, ob der Forschungsgegenstand überhaupt interessant sei, wenn man doch davon ausgehen müsse, dass es in Russland wenige freie Medien gebe. Kaltseis klärt uns auf: ,,Ja, in Russland sind die meisten Medien, vor allem das Fernsehen, stark vom Staat kontrolliert. Aber besonders im digitalen Raum gibt es noch frei berichtende Medien, und da immer mehr junge Menschen sich online informieren, gewinnen diese Formate an Bedeutung." Heute sind russische Medien in der Ukraine verboten genauso wie umgekehrt ukrainische Medien in Russland nicht gesendet werden dürfen.
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