Der Chemiker Sigurd Schober beschäftigte sich intensiv mit e-fuels, deren Produktion und Einsatz. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos
Der Chemiker Sigurd Schober beschäftigte sich intensiv mit e-fuels, deren Produktion und Einsatz. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos E-fuels sind nicht der Weisheit letzter Schluss, ist Chemiker Sigurd Schober Überzeugt. Er beäugt die Entwicklung dieser Strömung durchaus kritisch Alle reden davon: e-fuels. Als Alternative zu Benzin und Diesel sollen diese mit viel Energie erzeugten synthetischen Treibstoffe die politische Lebensdauer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren in der Europäischen Union verlängern. So der Plan am Papier. In Wahrheit hat diese Technologie aber einige Schattenseiten, die, bei einer näheren Betrachtung, den Gegenspieler e-Mobilität klar ins bessere Licht rücken. Der Grazer Chemiker Sigurd Schober beschäftigte sich lang mit der Entwicklung von alternativen Kraftstoffen, sein vorsichtiges Urteil: ,,Für Schifffahrt und Flugverkehr sind e-fuels in Kombination mit anderen zum Teil schon verfügbaren alternativen Energieträgern durchaus sinnvoll, Überall werden sie sich nicht durchsetzen können." Was unterscheidet e-fuels von fossilen Kraftstoffen? - Diese Art von Kraftstoffen werden nicht aus fossilen Quellen, wie zum Beispiel Erdöl, gewonnen, sondern - wie der Name schon sagt - mit viel Energieaufwand ,,künstlich" erzeugt.
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