Der Detektor des CMS Experiments - entwickelt mit österreichischer Beteiligung ©
Stellungnahme der Fakultät für Physik, der Fakultät für Informatik und der Fakultät für Mathematik und Geoinformation der TU Wien zum beabsichtigten CERN-Austritt Österreichs. Die Fakultät für Physik, die Fakultät für Informatik, sowie die Fakultät für Mathematik und Geoinformation der Technischen Universität Wien sind über die angekündigte Absicht eines Austrittes Österreichs aus dem CERN überrascht, und appellieren an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Dr. Johannes Hahn, diesen Schritt nochmals zu überdenken. Für ein Land wie Österreich, das selbst (noch) keine Großforschungsanlagen beherbergt, ist der Zugang zu internationalen Spitzenforschungsanlagen von eminenter Bedeutung und muss auch in Zukunft gesichert sein. Für moderne, in internationale Kooperationen eingebettete Forschung ist es nämlich unabdingbar, sowohl intellektuell als auch finanziell als gleichberechtigter Partner auftreten und handeln zu können. Ein gleichberechtigter Partner muss aber auch bereit sein, einen der Größe und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes entsprechenden Beitrag zu gemeinsamen Europäischen Forschungseinrichtungen zu leisten. Bei sorgfältig ausgewählten Beteiligungen ist der Mehrwert, der sich durch Wissenserwerb, Synergien und Technologietransfer ergibt, für Österreich in jedem Fall ungleich höher als die entsprechenden Mitgliedsbeiträge. Aufenthalte österreichischer ForscherInnen an internationalen Forschungseinrichtungen haben in den vergangenen Jahrzehnten in hohem Maße zu einer Bereicherung der österreichischen Wissenschaft und Wirtschaft beigetragen.
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