Es muss nicht Deutsch sein: Kinder sollten in der Schule ermutigt werden, die Muttersprache oder andere erlernte Sprachen zu verwenden. Das fördert den Erfolg. Foto: Pexels/Max Fischer
Es muss nicht Deutsch sein: Kinder sollten in der Schule ermutigt werden, die Muttersprache oder andere erlernte Sprachen zu verwenden. Das fördert den Erfolg. Foto: Pexels/Max Fischer - Uni-Graz-Studie zeigt, wie Kinder mit Migrationshintergrund in der Schule punkten können Mehrsprachigkeit gilt generell als karrierefördernd und daher als erstrebenswertes Ziel. Das sehen auch österreichische AHS- und MittelschullehrerInnen so, die für ein Forschungsprojekt der Uni Graz, geleitet von Elizabeth Erling, befragt wurden. ,,Geht es allerdings um die Förderung von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache im Unterricht, ändert sich diese Einstellung bei vielen grundlegend", berichtet Anouschka Foltz, Co-Autorin der Studie am Institut für Anglistik. Besonders in Mittelschulen wird Mehrsprachigkeit als Hemmschuh für den Lernerfolg gesehen - mit gravierenden Konsequenzen. ,,Traut man den betroffenen SchülerInnen zu wenig zu, sind sie demotiviert und erreichen tatsächlich nicht so viel wie andere", kritisiert die Linguistin.
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