Volkswirt Jakob Mayer: ’Würde Österreich ein Prozent seiner Landfläche für Windparks und Photovoltaik-Anlagen nutzen, wäre ein bedeutender Beitrag für unsere klimaneutrale und krisenfestere Versorgung geleistet.’ Foto: pixabay
Volkswirt Jakob Mayer: 'Würde Österreich ein Prozent seiner Landfläche für Windparks und Photovoltaik-Anlagen nutzen, wäre ein bedeutender Beitrag für unsere klimaneutrale und krisenfestere Versorgung geleistet.' Foto: pixabay - Bis 2040 ohne klimaschädliche Nutzung von Erdgas und Erdöl auskommen? Was sich nach Utopie anhört, ist machbar. Mit weniger Verschwendung, mehr innovativer Technologie und mehr erneuerbarer Energie. ,,Würde Österreich ein Prozent seiner Landfläche für Windparks und Photovoltaik-Anlagen nutzen, wäre ein bedeutender Beitrag für unsere klimaneutrale und krisenfestere Versorgung geleistet", meint Jakob Mayer. Der Volkswirt am Wegener Center der Universität Graz hat für ein Gedankenexperiment nachgerechnet. Stellschrauben Um fossile Energienutzung, aber auch die Abhängigkeit zu reduzieren, schickt Jakob Mayer voraus, gibt es viele Stellschrauben. Der Forscher erklärt das an ein paar Beispielen: ,,Mehr Telearbeit ermöglichen und dadurch den Personenverkehr verringern, andere Heizsysteme wie Erdwärme forcieren oder Ressourcen wirksamer einsetzen, darunter etwa Stahlschrott stärker wiederverwerten." - Da Österreich eine kleine, offene Volkswirtschaft sei, brauche es mit Blick auf die Lieferketten die internationale Kooperation und mehrere PartnerInnen. ,,Das eröffnet im Falle des Falles eine leichtere Umorientierung sowie günstigere und saisonal angepasste Bereitstellung von Energie, vor allem beim Handel von erneuerbarem Strom." 100. Fußballfelder für Wind und Sonne - Und welche zusätzlichen erneuerbaren Quellen könnte die Alpenrepublik selbst anzapfen?
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