Judith Laister, Margarethe Makovec & Anton Lederer: Die Kunst des urbanen Handelns / The Art of Urban Intervention, Kultur des öffentlichen Raums, Bd.4, Löcker-Verlag 2014 Podiumsdiskussion bei der Buchpräsentation am 11. März 2014 (v.l.): Johanna Rolshoven (Leiterin des Instituts für Volkskunde und Kulturanthropologie der Uni Graz), Anton Lederer ( ), Birgit Kulterer (Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin), Elke Rauth (dérive, Zeitschrift für Stadtforschung), Leo Kühberger (Historiker, Aktivist) und Judith Laister (Kulturanthropologin, Uni Graz) Protestaktion in Hamburg: Der "Park Fiction" wurde symbolisch in "Gezi Park Fiction St. Pauli" umbenannt. Foto-Shooting nach der Räumung des Gezi Parks in Istanbul am 16. Juni 2013. Foto: Park Fiction Archiv, Margit Czenki
Neues Buch widmet sich der Kunst des urbanen Handelns in Graz und anderswo - Wenn BewohnerInnen einer Stadt aktiv in städtische Entwicklungsprozesse eingreifen, dann ist dies häufig auch mit künstlerischen Interventionen verknüpft. Welche Rollen die Kunst dabei einnehmen kann, ist Thema eines Buchs, das kürzlich im Grazer Theater im Bahnhof präsentiert wurde: ,,Die Kunst des urbanen Handelns / The Art of Urban Intervention", herausgegeben von Judith Laister, Margarethe Makovec und Anton Lederer, ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums für zeitgenössische Kunst <rotor>, des Instituts für Volkskunde und Kulturanthropologie der Uni Graz und der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik. Anhand von konkreten Beispielen urbanen Handelns befassen sich die 18 internationalen Beiträge, die in Deutsch und Englisch verfasst sind, mit Strategien, Ambivalenzen und Grenzen künstlerischer Intervention in der Stadt. Die AutorInnen kommen aus den Bereichen Kunst, Aktivismus, Architektur, Stadtplanung, Stadtforschung und Journalismus. ,,Der erste Teil des Buchs umkreist das Grazer Annenviertel als konkreten Schauplatz städtischer Transformation mit Beiträgen aus Kunst, Politik und Aktivismus", informiert Judith Laister vom Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Uni Graz. So schildern zum Beispiel die GründerInnen und BetreiberInnen des Kunstzentrums <rotor>, Margarethe Makovec und Anton Lederer, die Entstehung und Strategien ihrer Arbeit. Anekdoten und humoristische Erzählungen, regionale Kuriositäten und lokale Originale vom Griesplatz-Pepi bis zum Fischhändler am Lendplatz finden sich im Tagebuch des Theater im Bahnhof, das seit 1996 im Annenviertel ansässig ist.
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