Loschmidt-Preis für Christoph Deutsch

Christoph Deusch und  Friedrich Aumayr. Foto: Österreichische Zentralbibliothek
Christoph Deusch und Friedrich Aumayr. Foto: Österreichische Zentralbibliothek für Physik v.l.nr.: Christoph Dellago (Univ. Wien), Christoph Deutsch (TU Wien), Johanna Irrgeher (Universität für Bodenkultur), Friedrich Aumayr (TU Wien) Präsident der CPG. Foto: Österreichische Zentralbibliothek für Physik
Der Physiker der TU Wien wird für die Entwicklung eines neuen Materialsystems und der Erforschung wachstumsbedingter Asymmetrien im Bereich von Terahertz-Quantenkaskadenlasern ausgezeichnet. Terahertz-Strahlung ist für das Auge unsichtbar, wird allerdings für viele verschiedene Anwendungen heute immer bedeutender - etwa für bildgebende Verfahren, zum Aufspüren winziger Stoffmengen oder auch für die drahtlose Datenübertragung. Terahertzlaser müssen aber für einen breiten Einsatz noch entscheidend verbessert werden. Christoph Deutsch, Postdoc in der Gruppe von Prof. Karl Unterrainer am Institut für Photonik, untersuchte erstmals wachstumsbedingte Asymmetrien von Quantenkaskadenlasern im Nanometerbereich. Dieses Know-How erlaubte es einen neuen Rekordlaser mit fast einem Watt Ausgangsleistung zu realisieren und zukunftsweisende, neuartige Halbleitermaterialien einzusetzen. Im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes an der Princeton University wurden diese Asymmetrieeffekte auch an Infrarot-Quantekaskadenlasern untersucht. Christoph Deutsch erhielt am 20. Jänner einen der beiden Loschmidt-Preise, die von der Chemisch-Physikalischen Gesellschaft vergeben wurden.
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