Foto: Neue Galerie Graz/Universalmuseum Joanneum, Walter Niedermayr, Bruck an der Mur, 1997 (Diptychon Ausschnitt)
Für die einen ist es kultivierte Natur, für die anderen ökologische Ressource: Der Landschaftsbegriff weckt viele Assoziationen - so auch eine Ringvorlesung im Sommersemester 2016. WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Graz, der Technischen Universität Graz und der Kunstuniversität Graz beleuchten - in Kooperation mit dem Universalmuseum Joanneum - aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln Bedeutung und Spannungsfeld von Raum, Natur und Landschaft. Die öffentlichen Vorlesungen finden ab 2. März 2016 jeden Mittwoch im Auditorium 3 des Joanneumsviertels in Graz des statt. Von KunsthistorikerInnen über MusikwissenschafterInnen bis hin zu ArchäologInnen - sie alle blicken im Rahmen einer erstmals gemeinsam durchgeführten Ringvorlesung auf das Thema Landschaft. Vielfältig sind die Forschungsansätze, abwechslungsreich daher die Inhalte der insgesamt 15 Vorlesungen. Die Entwicklung vom französischen Garten zum englischen Landschaftsgarten steht ebenso im Mittelpunkt wie die Rolle von Mikroorgansimen und Aspekte zur Poetik einer Landschaft als Heimat. ,,Landschaft kann geographisch wie philosophisch-kulturwissenschaftlich verwendet werden und schließt somit andere Konzepte, etwa jene von Subjektivität, Wahrnehmung, Raum, mit ein", beschreibt Sabine Flach, Leiterin des Instituts für Kunstgeschichte an der Uni Graz und Organisatorin der Ringvorlesung.
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