Heiße Spur

Das Hauptgebäude der Karl-Franzens-Universität durch die Infrarot-Kamera: Rote S
Das Hauptgebäude der Karl-Franzens-Universität durch die Infrarot-Kamera: Rote Stellen strahlen besonders viel Wärme ab. Foto: Mudri Wolfgang Sulzer erforscht, wie man anhand von Fernerkundungsdaten den Wärmeverlust an Gebäuden berechnen kann.
GeografInnen der Uni Graz orten Wärmeverlust an Dächern - Baumärkte bieten oft Aufnahmen von Eigenheimen mit Wärmebildkameras an, anhand derer die BesitzerInnen feststellen können, ob Fassade und Fenster gut gedämmt sind. ,,Als besonders groß ist allerdings der Energieverlust durch das Dach einzuschätzen, da warme Luft bekanntlich aufsteigt. Im Bewusstsein der Bevölkerung ist das jedoch kaum verankert", hat Ao.Univ. Wolfgang Sulzer vom Institut für Geographie und Raumforschung der Uni Graz festgestellt. Das liegt auch daran, dass schlecht gedämmte Stellen an Dächern schwer aufzuspüren sind. In dem von Land Steiermark und Stadt Graz geförderten Forschungsprojekt ,,TIR4U" - kurz für Thermal InfraRed Detection of Roof Heat Loss for the University - hat Sulzer mit seiner Dissertantin Mag. Katharina Kern, MBA, eine Methode entwickelt, um aus der Luft den Wärmeverlust über Dächer detektieren zu können.
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