QGP meets cold atoms
Das Quark-Gluon Plasma ist ein heißes Forschungsgebiet. Auch PhysikerInnen an der TU Wien, wie Andreas Schmitt vom Institut für Theoretische Physik, beschäftigen sich mit diesem exotischen, extrem heißen Materiezustand, in dem sich das ganze Universum in den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall befand. Dabei zeigen sich überraschende Zusammenhänge zwischen zwei scheinbar völlig unterschiedlichen Teilgebieten der Physik: Die Teilchenphysik des Quark-Gluon-Plasmas und die Physik ultrakalter Atome. Von 3. August findet dazu in Riezlern ein international besetzter Workshop statt. In einem Quark-Gluon-Plasma ist die Hitze bzw. die Dichte so groß, dass die Quarks und Gluonen, die elementaren Bausteine unserer Materie, keine Bindung mehr eingehen, sondern wild durcheinanderschwirren. Dieser Zustand ist wichtig für das Verständnis des frühen Universums. Aber auch im heutigen Universum gibt es Objekte, in denen das Quark-Gluon-Plasma existieren könnte, nämlich Neutronensterne.
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