Verantwortungsvoller Umgang von Unternehmen mit MitarbeiterInnen, Ressourcen und der Umwelt - damit beschäftigt sich die Corporate Social Responsibility (CSR). Foto: Bernd Kasper/pixelio.de
Internationale Fachtagung zur ,,grünen Wirtschaft" an der Uni Graz - Über 1. Tote beim Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch im Mai 2013 rückten den verantwortungsvollen Umgang von Unternehmen mit MitarbeiterInnen, Ressourcen und der Umwelt erneut in den Mittelpunkt des Interesses. Diese gesellschaftliche Verantwortung - auch ,,Corporate Social Responsibility" oder kurz CSR genannt - ist für Firmen weltweit ein ,,heißes" Thema: Kundenkarten aus Holz, Einblicke in die Produktionsketten und grüne Werbekampagnen sollen das gute Gewissen von Unternehmen breitenwirksam demonstrieren. Doch wie sieht die Realität hinter dem öffentlichen Eindruck aus? Die jährliche, internationale Tagung ,,Corporate Responsibility Research Conference" (CRR), die heuer von 12. bis 13. September 2013 an der Karl-Franzens-Universität Graz und erstmals in Österreich ausgerichtet wird, geht Fragen der Nachhaltigkeit in unternehmensinternen Strategien, Abläufen und Entwicklungen auf den Grund. Wie viele Kilometer legt ein T-Shirt zurück, bevor es die Geschäfte erreicht, unter welchen Arbeitsumständen wurde es genäht und gefärbt? Inwieweit sind die Produktionsrückstände ökologisch verträglich entsorgbar? Zufriedenstellende Antworten auf Fragen wie diese parat zu haben, wird in der Textilbranche - wie auch in fast allen anderen Wirtschaftszweigen - mittlerweile regelrecht erwartet. ,,Dabei gibt es hierzulande keine verbindlichen CSR-Richtlinien", kritisiert Rupert Baumgartner, Leiter des Instituts für Systemwissenschaften, Innovationsund Nachhaltigkeitsforschung (ISIS) der Uni Graz, das die CRR-Konferenz organisiert.
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