Ein Leben abseits

Perspektivenlosigkeit, schwierige Familienverhältnisse oder Probleme in der Schu
Perspektivenlosigkeit, schwierige Familienverhältnisse oder Probleme in der Schule können ausschlaggebend dafür sei, dass Jugendliche von Zuhause ausbrechen. Sujetbild: Bernhard Pixler/pixelio.de
Perspektivenlosigkeit, schwierige Familienverhältnisse oder Probleme in der Schule und im Lehrberuf einerseits, das Finden von Verständnis und Anerkennung in einer Straßenszene andererseits: Das können Gründe dafür sein, dass Jugendliche ihr Elternhausverlassen und sich einem Leben auf der Straße zuwenden. In ihrer Dissertation zeichnet die Soziologin Dr. Karina Fernandez vom Institut für Wirtschaftspädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz Verlaufsmuster von Straßenkarrieren Jugendlicher nach. Eine zentrale Forschungsfrage dabei war, welche Faktoren für die Entscheidung ein Leben auf der Straße führen zu wollen, ausschlaggebend sind und wie der Ausstieg gelingt. Betreut wurde die Nachwuchswissenschafterin von Ao.Univ.-Prof.i.R. Dr. Peter Gasser-Steiner vom Institut für Soziologie. Im Rahmen ihrer intensiven Feldforschungsphase begleitete Fernandez eine Gruppe von Jugendlichen im Alter von 14 bis 28 über einen längeren Zeitraum hinweg. ,,Über eine konnte ich Zugang zur Szene gewinnen und nahm auch an ihren Treffen teil", beschreibt die Soziologin ihre Vorgehensweise.
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