Ein heißes Pflaster

Ein Bild ohne Worte aus bewegten Tagen: Der Grazer Hauptplatz in der Ausgabe der
Ein Bild ohne Worte aus bewegten Tagen: Der Grazer Hauptplatz in der Ausgabe der Kleinen Zeitung vom 13. August 1914. Quelle: Universitätsbibliothek Graz/Mediathek
Dissertant untersucht die Stimmungen in Graz zu Kriegsbeginn 1914 - In Graz dreht sich das Glockenspiel zur "Volkshymne". In Gasthäusern und Cafés erklingt die "Wacht am Rhein". Wer das Mitsingen und Aufstehen verweigert, riskiert Schläge: Für "VaterlandsverräterInnen" war kein Platz. Kriegsbereitschaft, Pflichterfüllung, Ehre: Mit diesen Haltungen zogen die GrazerInnen in den Krieg. Trotz der überwiegenden Zustimmung der Bevölkerung sind aber auch andere Haltungen und Erwartungen zu Beginn des Sommers 2014 spürbar. "Der Großteil glaubte, dass man einen berechtigten Verteidigungskrieg führe. Dennoch wechselten oft in ein und derselben Person verschiedene, ambivalente Gefühlslagen einander ab", erklärt Mag.
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