Die osmanische Eroberung des Balkans

Der Weiße Turm von Thessaloniki wurde von den Osmanen nach der Eroberung im 15.
Der Weiße Turm von Thessaloniki wurde von den Osmanen nach der Eroberung im 15. Jahrhundert errichtet. Er diente zur Verteidigung, als Garnison und als Gefängnis. Heute befindet sich darin ein Museum. (Copyright: Oliver J. Schmitt)
Die osmanische Eroberung des Balkans (Mitte des 14. Jahrhunderts bis Anfang des 16. Jahrhunderts) gehört zu den großen Veränderungen in der Geschichte Europas. Vom Bosporus bis vor die Tore Wiens, von der Adriaküste bis zum Fürstentum Moldau geriet der Südosten des Kontinents unter die unmittelbare oder indirekte Herrschaft des Osmanischen Reiches. Diesen Umbrüchen und ihren unterschiedlichen Deutungen in den historischen Wissenschaften widmet sich das Institut für osteuropäische Geschichte der Universität Wien mit einer internationalen Tagung vom 14. bis 16. November. Die Etablierung der osmanischen Herrschaft und die Interpretation ihrer Folgen wirken sich bis heute auf die kulturelle Positionsbestimmung der Gesellschaften Südosteuropas aus. Die historische Spezialforschung ist dementsprechend umfangreich und dennoch arbeiten die beteiligten Disziplinen - von den jeweiligen Nationalhistoriographien bis hin zur Byzantinistik und Osmanistik - oftmals eher nebenals miteinander.
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