Die Folgen der Nichtdiagnose psychischer Erkrankungen

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Rund 27% der Österreicher leiden an einer psychischen Erkrankung, betonte heute Primar Dr. Manfred Stelzig, der Leiter des Sonderauftrags für psychosomatische Medizin der SALK. Dazu zählen insbesondere Ängste, Depressionen, kognitive Störungen, aber auch Schlaflosigkeit. Stelzig fordert psychologische Behandlung auf Krankenschein. ,,Die Gesprächsmedizin ist in Österreich zu wenig honoriert", so Stelzig. Durch eine intensivierte Behandlung psychischer Erkrankungen könnten rund 25% der Kosten, die durch die Nichtdiagnose und daher Nichtbehandlung psychischer Erkrankungen in der Folge entstehen, eingespart werden. Um hier eine Änderung herbeizuführen, bedürfe es insbesondere eines Umdenkens bei den Sozialversicherungsträgern, betont Dr. Reinhard Klaushofer von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. ,,Erst müssen sich die Strukturen ändern, dann reduzieren sich auch die Kosten", so Klaushofer.
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