Chirale Quantenoptik: Neues Forschungsfeld mit Potenzial

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Gerichtete Abstrahlung von Licht: Überraschende Effekte entdeckt
Gerichtete Abstrahlung von Licht: Überraschende Effekte entdeckt
Mit Hilfe spezieller mikroskopischer Lichtwellenleiter wurden in jüngster Zeit überraschende physikalische Effekte beobachtet. Diese "photonischen Strukturen" revolutionieren derzeit Optik und Photonik und haben das Forschungsfeld der "chiralen Quantenoptik" eröffnet. Physiker aus Innsbruck, Kopenhagen und Wien sind darin federführend tätig, im Fachjournal "Nature" geben sie nun einen Überblick. In der Schule lernt man, dass Licht im rechten Winkel zu seiner Ausbreitungsrichtung (transversal) schwingt. Unter Experten war dagegen schon länger bekannt, dass sich das Licht anders verhält, wenn es in sogenannten photonischen Strukturen quer zur Ausbreitungsrichtung räumlich stark eingeschränkt wird. Das ist etwa in speziellen ultradünnen Glasfasern der Fall, die mit einem Durchmesser von wenigen hundert Nanometern (ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter) kleiner sind als die Wellenlänge des Lichts. Auch in Wellenleitern basierend auf sogenannten photonischen Kristallen (zweidimensionale Strukturen mit regelmäßig angeordneten Löchern) lässt sich Licht derart einengen.
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