Die Vision: Asphalt ohne fossiles Material
Die Vision: Asphalt ohne fossiles Material Ein neues Forschungsprojekt mit Unterstützung der Volkswagen-Stiftung soll Straßenbau ermöglichen, der ohne fossiles Bitumen auskommt. Dass Autos mit Verbrennungsmotoren klimaschädliches CO2 emittieren, ist allgemein bekannt. Dass aber auch die Straße selber bei Ihrer Errichtung eine Quelle für CO2 ist, wird oft vergessen. Beim Straßenbau kommt Bitumen zum Einsatz, ein schwarzes Erdölderivat, das als Bindemittel dient. Zwar wird seit Jahren intensiv daran geforscht, wie man Asphalt recyclen kann und man altes Material bei der Erneuerung von Straßen am besten wiederverwendet, aber die Zugabe von frischem Bitumen ist auch beim Asphaltrecycling normalerweise unerlässlich. An der TU Wien startet nun ein Forschungsprojekt, das Bioasphalt entwickeln soll: Auf fossiles Bitumen soll vollständig verzichtet werden können, indem man beim Asphaltrecycling stattdessen biologische Bindemittel einsetzt. Am Thema Chemo-Mechanische Analyse von Bituminösen Stoffen wird an der TU Wien bereits im Rahmen eines Christian Doppler Labors erfolgreich geforscht.
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