Anpassungsfähig, robust und skalierbar wie ein Ameisenhaufen: Neue Algorithmen für sparsamere Fabriken

Von Forschungskommunikation - Produktionsanlagen sind hoch komplexe Systeme. Die Suche nach der optimalen Abfolge der verwendeten Maschinen und Produktionsschritte kann nicht nur viel Geld ersparen, sondern auch zur Energieund Ressourceneffizienz beitragen. Forscher*innen der Lakeside Labs GmbH und der Universität Klagenfurt arbeiten nun am Beispiel von Infineon Technologies Austria AG an neuen Algorithmen, um sparsamere Fabriken zu ermöglichen. Die Halbleiterindustrie verfügt über die komplexesten Produktionsanlagen: Die einzelnen Maschinenschritte werden an rund 400 bis 1.200 verschiedenen Stationen umgesetzt. Sie produzieren oft mehr als 1. Produkte in rund 300 verschiedenen Prozessschritten. Doch wer Überlegt sich nun, welche Schritte optimalerweise an welcher Maschine in welcher Abfolge zu erledigen wären, um möglichst schnell und qualitativ hochwertig, aber auch energieund ressourceneffizient produzieren zu können? ,,Mit menschlicher Intelligenz können wir solche Optimierungsprobleme nicht lösen, aber auch die bisher zur Verfügung stehenden linearen Optimierungsmethoden stoßen mit dem hoch komplexen, großen und dynamischen Suchraum an ihre Grenzen.
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